Ukrainischer Deutschlehrer – und Germanistenverband
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Lwiw gehört zu denjenigen Städten, deren Straßen und Bauwerke, deren Pflastersteine und Denkmäler lange und wechselvolle Geschichte atmen. Infolge seiner mannigfaltigen historischen Ereignisse stellte Lwiw einen wichtigen Ort in Halytsch-Wolhynien, einen Teil von Polen-Litauen, die Hauptstadt des Österreichischen Kronlands Galizien, Polens Osten und Russlands Westen dar und trägt heute den stolzen Status der Kulturhauptstadt der Ukraine. Unsere Löwenstadt ist unter anderem eine der Metropolen, deren Gesicht sich im literarischen Narrativ niedergeschlagen hat und die ihre Beziehungen zur Literatur jederzeit und unter beliebigen Umständen zu bewahren pflegen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Lemberg zu erkunden. Aber gerade eine literarische Reise kann ihren Wanderern das anbieten, was sie mit bloßem Auge nicht sehen würden.

 Aus diesem Grund wurde die Idee geboren, einen literarischen Reiseführer zu verfassen, der zusammen mit seinen Lesern eine besondere Reise durch Epochen, Orte und Biographien Lwiws unternehmen würde. 2017 erschien das deutschsprachige Buch unter dem Titel „Lwiw. Literarischer Reiseführer“, der von der Frau Prof. Dr. Alla Paslawska und Herrn Mag. Tobias Vogel herausgegeben wurde. Da die Nachfrage und das Interesse an diesem besonderen Reiseführer so ausgeprägt waren, wurde beschlossen, die literarische Reise durch Lwiw einem breiteren Publikum anzubieten, indem man ihn als digitale Version im Internet verbreiten würde. Die Idee konnte als Teilprojekt “Literarischer Reiseführer Lwiw - digitalisiert” im Rahmen des Gesamtprojekts „Deutsch in der Ukraine“ des Forschungszentrums Deutsch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa der Universität Regensburg unter der Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien verwirklicht werden. Für den Verlauf des Projekts waren die Leiterin des Lehrstuhls für Interkulturelle Kommunikation und Translation der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lwiw, Frau Prof. Alla Paslawska, sowie die MitarbeiterInnen des Lehrstuhls Dr. Lyubomyr Borakovskyy, Mag. Roksoliana Stasenko und Mag. Tetiana Sopila verantwortlich.

Das Zielpublikum von diesem digitalen Stadtführer sind vor allem SchülerInnen und Studierende, die sich für die deutsche Sprache, Literatur sowie Geschichte Lwiws interessieren. Auch DaF-Lehrkräfte sollen infolge dieses Projektes profitieren, indem sie die Webseite als Unterrichtsmaterial benutzen. 

Um die literarische Reise durch Epochen und Orte von Lwiw möglichst angenehm zu gestalten, wurde die Webseite sehr einfach und benutzerfreundlich aufgebaut. Sie besteht aus drei großen Blöcken, in welchen man Informationen zu Geschichte, Orten und Persönlichkeiten erkunden kann. Der Block „Orte“ ist in weitere vier Gruppen unterteilt, wo man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Lwiw je nach der Lage in der Stadt kennenlernen kann. Für diejenigen, die mit Lemberg bereits einigermaßen vertraut sind, wird der Block “Namens- und Sachregister” angeboten, wo man nach bestimmten Personen, Orten oder Sehenswürdigkeiten direkt suchen kann. Der Inhalt der Webseite des Literarischen Reiseführers lässt sich in den Unterricht zur Geschichte und Literatur Lwiws sowie zu seiner Stadtkunde ausgezeichnet integrieren. Die Rubrik “Übungen” setzt sich zum Ziel, Lehrkräfte beim Vorbereiten und Durchführen des entsprechenden Unterrichts durch abwechslungsreiche Aufgaben zum Inhalt der veröffentlichten Texte zu unterstützen.

Die Präsentation des Projekts fand bei der Plenarsitzung der XXVII. Tagung des Ukrainischen Deutschlehrer- und Germanistenverbandes „Germanistik in transkulturellen Räumen: Theorie und Praxis“ (25.-26. September 2020, Lwiw) statt (https://udgv.org/). Alle Interessierten können sich mit den Ergebnissen des Projekts unter dem Link https://lwiwreiseliterarisch.com vertraut machen. 



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Ihr UDGV