„Alles, was möglich ist, geschieht; möglich ist nur, was geschieht“
Ergebnisse des Essay-Wettbewerbs
anlässlich des 100. Todestages von Franz Kafka (1883-1924)
2024 ist das Jahr, in dem sich der Todestag von Franz Kafka zum hundertsten Mal jährt. Der Jahrestag ist der beste Anlass, um sich an den herausragenden Schriftsteller des 20. Jahrhunderts zu erinnern, dessen Werk den Horizont der Hoffnung und des Glaubens, des Optimismus und der Suche nach der Wahrheit öffnet.
In seinem Tagebuch schrieb Franz Kafka: „Alles, was möglich ist, geschieht; möglich ist nur, was geschieht“. Ein tiefes Zitat, das einen leicht verwirren könnte.
Im Rahmen der Zusammenarbeit vom Goethe-Institut Ukraine und dem Ukrainischen Deutschlehrer- und Germanistenverband (UDGV) haben wir alle Interessenten im Alter ab 15 Jahren herzlich eingeladen, ihre Gedanken zur Kafkas Persönlichkeit und seinem Schaffen in Form eines kurzen Essays aufzuschreiben.
Zur Teilnahme an dem Wettbewerb haben sich 48 Personen aus unterschiedlichen Lehranstalten der Ukraine angemeldet.
Das sind Studierende und Lernende folgender Lehreinrichtungen: Volodymyr Vynnychenko Zentrale Ukrainische Staatliche Universität, Nationale Wassyl-Stefanyk-Vorkarpatenuniversität Iwano-Frankiwsk, Staatliche Iwan-Franko-Universität Zhytomyr, Wolhynische Nationale Lesja-Ukrainka-Universität, Nationale Wassyl-Stus-Universität Donezk, Mychajlo-Kozjubynskyi-Universität Winnyzja, Nationale W.-N.-Karasin-Universität Charkiw, Nationale Iwan-Franko-Universität Lwiw, Nationale Universität für Technologien und Design in Kyjiw, Kommunale Einrichtung Sumier spezialisierte Schule der I-III Stufen Nr. 25, Sumy, Lyzeum Nr. 28 des Stadtrats Lwiw.
Alle Texte entsprachen den Anforderungen und wurden auf Plagiat sowie Künstliche-Intelligenz Anteil geprüft. Alle Texte sind Ergebnisse selbständigen Nachdenkens zum vorgeschlagenen Thema.
Im Laufe zahlreicher Gespräche haben unsere Jurymitglieder (Fr. Prof. Alla Paslawska, Fr. Dr. Tetyana Lyashenko, Herr Dr. Volodymyr Kamyanets, der bekannte ukrainische Essayist, Germanist, Schriftsteller, Übersetzer Jurko Prochasko) die besten Essays ausgewählt.
Alle TeilnehmerInnen des Franz-Kafka-Essay-Wettbewerbs erhalten Ihre Anerkennungsdiplome per E-Mail zugeschickt.
Ergebnisse des Wettbewerbs:
Der 1. Platz – Volodymyr Krizhanivskiy (Volodymyr Vynnychenko Zentrale Ukrainische Staatliche Universität, 4. Studienjahr).
Der 2. Platz – Marta Spuk (Nationale Wassyl-Stefanyk-Vorkarpatenuniversität Iwano-Frankiwsk, 3. Studienjahr)
Der 3. Platz – Anna Slawuschewytsch (Iwan Franko Staatliche Universität Zhytomyr, 3. Studienjahr) und Yuliia Herasymchuk (Wolhynische Nationale Lesja-Ukrainka-Universität, 3. Studienjahr)
Der 4. Platz – Mycola Shevchenko (Volodymyr Vynnychenko Zentrale Ukrainische Staatliche Universität, 4. Studienjahr)
Der 5. Platz – Anna Palii (Nationale Wassyl-Stefanyk-Vorkarpatenuniversität Iwano-Frankiwsk, Bachelor-Studium)
Der 6. Platz – Daria Litvinchuk (Volodymyr Vynnychenko Zentrale Ukrainische Staatliche Universität, 4. Studienjahr)
Der 7. Platz – Olha Ustymova (Volodymyr Vynnychenko Zentrale Ukrainische Staatliche Universität, 4. Studienjahr)
Der 8. Platz – Roksolana Hamuliak (Nationale Wassyl-Stefanyk-Vorkarpatenuniversität Iwano-Frankiwsk, Bachelor-Studium)
Der 9. Platz – Maria Morozova (Volodymyr Vynnychenko Zentrale Ukrainische Staatliche Universität, 4. Studienjahr)
Der 10. Platz – Anastasiia Hryschtschenko (Volodymyr Vynnychenko Zentrale Ukrainische Staatliche Universität, 4. Studienjahr)
Außer Wettbewerb wurde das Essay von Oleh Palamarenko, dem 10-jährigen Schüler aus Lwiwer Lyzeum Nr. 28 mit erweitertem Deutschunterricht, akzeptiert. Der Autor dieses Textes verdient eine besondere Auszeichnung für seinen Fleiß und ernsthafte Herangehensweise an das Schaffen von Franz Kafka.
Wir gratulieren unseren Preisträgern ganz herzlich, danken all unseren Teilnehmern vielmals für die wunderschönen kreativen Texte und wünschen viel Erfolg beim Lernen und Studium, Gesundheit und natürlich Frieden!
Und vergessen Sie bitte nicht – „Alles, was möglich ist, geschieht; möglich ist nur, was geschieht“
